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Usher
 
 

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Usher


Der Sänger, Designer, Produzent und Schauspieler Usher Raymond IV wurde am 14. Oktober 1978 in Dallas, Texas, geboren. Sehr früh begann er, im Kirchenchor zu beweisen, dass seine Leidenschaft für Musik ernst zu nehmen war. Da seine Mutter an sein Talent glaubte, zog Usher in mit seiner Familie nach Atlanta, wo er sein Glück in der TV-Sendung Star Search versuchte. Diese gewann er mit dem Boyz II Men Song End Of The Road in der Kategorie bester Teen Sänger.

 

 

Gleichzeitig wurde der Produzent L.A. Reid auf ihn aufmerksam und nahm ihn für LaFace Records unter Vertrag. So erschien sein Debüt-Album Usher im Jahr 1994, von Sean Diddy Combs produziert. Das Album hatte mäßigen Erfolg - es erreichte Platz 25 der Billboard R'n'B Charts - und wurde wegen des sexuellen Inhalts scharf kritisiert, da Usher damals erst 15 war. Aus dem Album wurden Think of You, Can U Get Wit It und The Many Ways ausgekoppelt und Videos produziert, die einen sehr jungen und ambitionierten Usher zeigen.


Usher geht seinen Weg - auch als Schauspieler


Drei Jahre später erschien sein zweites Album My Way (1997), mit dem der internationale Durchbruch kam. You Make Me Wanna wurde Chartstürmer in UK und brachte ihm seine erste Grammy-Nominierung. Nice & Slow eroberte kurze Zeit später die Spitze der Billboard Hot 100 Charts in den USA.

 

My Way verkaufte sich insgesamt über acht Millionen Mal. Aber es waren die Musikvideos, die Usher einen Ruf als Performer und Frauenschwarm einbrachten. Das Video von Nice & Slow, das in Paris aufgenommen wurde, bekam zudem sehr gute Kritiken für die Inszenierung, die die Musik beinah in den Hintergrund rücken lies.

 

1997 bekam Usher seine erste Rolle als Schauspieler - als Freund von Brandy in der Fernsehsendung Moesha. Es folgten Rollen in den Filmen The Faculty (1998), She's All That (1999), Light It Up (1999) und Texas Rangers (2001).

 

Seine musikalische Pause endete 2001 mit der Veröffentlichung seines dritten Albums 8701. In den USA wurden U Remind Me und U Got It Bad ausgekoppelt. Beide erreichten den ersten Platz der Billboard Charts. In den jeweiligen Musikvideos ist Ushers Ex-Freundin und TLC-Sängerin Chilli zu sehen.

 

2002 gewann Usher seinen ersten Grammy für U Remind Me und ein Jahr später für U Don't Have To Call. Dieser Song stammt ebenfalls aus dem Album 8701, das Video dazu wurde im Hotel Westin Bonaventure in Los Angeles gedreht.

 

2004 wurde der Megahit Yeah! aus dem Album Confessions veröffentlicht. Die Single blieb monatelang an der Spitze der Billboard-Charts und das Video lief Woche für Woche auf Heavy Rotation bei allen Musikvideo Sendern. Der Song wurde auch von den Kritikern als unwiderstehliche Mischung aus Crunk und R'n'B hochgelobt.

 

Nach zwölf Wochen wurde Yeah! von dem Song Burn an der Chartspitze abgelöst. Dieser verbuchte acht Wochen als Nummer Eins - sieben davon in Folge - und überreichte die Krone anschließend an den Song Confessions Part II. Ebenfalls sehr erfolgreich waren die Songs My Boo mit Alicia Keys, und Caught Up.

Für Yeah! bekam Usher 2004 zwei MTV Video Music Awards - als Best Male Video und als Best Dance Video.

 

Here I Stand erschien 2008 und landete direkt an der Spitze der Billboard 200 Charts. Die Single Love In This Club wurde von den Kritikern mit gemischten Gefühlen aufgenommen, aber erreichte die Nummer Eins  der Billboard Hot 100 Charts und wurde für den MTV Video Musik Award nominiert.

 

Sein Album Raymond v. Raymond (2010) wurde kurz nach seiner Scheidung von Tameka Foster veröffentlicht. Papers wurde als erste Auskopplung auf iTunes veröffentlicht, wobei Hey Daddy (Daddy's Home) als erste Auskopplung in den USA gilt. Raymond v. Raymond war sein drittes Nummer Eins Album in Folge in den US-Album-Charts.

   
 

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