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T.I., 1980 geboren als Clifford Joseph Harris jr., machte zunächst aus seinem Spitznamen TIP den Künstlernamen T.I.P., änderte ihn jedoch auf Wunsch der Plattenfirma um, damit es nicht zu Verwechslungen mit Rapper Q-Tip kommt. Seit seiner Jugend lebte er zwischen dem Wunsch, Rapper zu werden, und der Drogenkriminalität. Obwohl sein erstes Album, das 2001 erschien, wenig Beachtung fand, steckte er weiter viel Arbeit und Energie in die Musik. Die Anstrengungen machten sich bezahlt, das zweite Album Trap Muzik wurde ein voller Erfolg. Aus seiner Vergangenheit als Drogendealer machte er kein Geheimnis, z.B. mit der Single Rubber Band Man. In dem Musikvideo zum Song erhielt er Unterstützung durch mehrere prominente Musiker wie Usher, P. Diddy, Jazze Pha u.a.
Durch 24's erlangte er internationale Bekanntheit. Der Song wurde in das Spiel Need For Speed: Underground aufgenommen. Dass in dem Musikvideo aufgemotzte Karren nicht fehlen dürfen, versteht sich von selbst!
Auch eine mehrjährige Gefängnisstrafe wegen Verstoßes gegen Bewährungsauflagen konnte den Musiker nicht aufhalten. Er filmte ohne Erlaubnis ein Musikvideo, erhielt jedoch kurze Zeit später Haftlockerungen. Nun durfte er zwischendurch das Gefängnis verlassen und an seiner Musik arbeiten, live auftreten und Videoclips drehen. Urban Legend wurde 2004 veröffentlicht, Single und Musikvideo Bring Em' Out waren ein internationaler Erfolg. T.I., der mittlerweile einer der erfolgreichsten Vertreter des Dirty South war, bezeichnete sich oft als King of the South. Dementsprechend trug das nächste Album schlicht und ergreifend den Titel King.
Es blieb stürmisch bei T.I.. Musikalisch ging die Karriere steil weiter, alle folgenden Alben erreichten international hervorragende Platzierungen. Er wurde mit zahlreichen Preisen geehrt, u.a. mit zwei Grammys und einem MTV Video Music Award für das Musikvideo Live Your Life mit Rihanna. Berühmte KünstlerInnen gaben sich bei seinen Veröffentlichungen die Klinke in die Hand. Er geriet aber immer wieder mit dem Gesetzt in Konflikt und musste Hausarreste, Sozialstunden oder Haftstrafen absitzen. Doch er bewies Geschäftssinn, indem er selbst daraus einen Nutzen zog. Der Videosender MTV drehte eine Realityserie aus seinen Sozialstunden. T.I.P. war für ihn immer auch Synonym für die kriminelle Seite, die dem Geschäftsmann gegenüber stand. T.I. vs. T.I.P. wird sicher weiterhin mit Musik, Videoclips oder Geschichten aus seinem Leben für Unterhaltung sorgen.