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Wie süß: Die beiden Schulmädchen Johanna "Jonsu" Salomaa und Heini Säisä kannten sich schon aus einem Streicherorchester und gründeten 2001 die Band Indica; kurz danach kamen Sirkku Karvonen, Laura Häkkänen (nicht verwandt mit dem Rennfahrer Mika Häkkinen) und Jenny Julia dazu. Indica sind also keine Casting-Band!
Die fünf singen Finnisch und machen dazu geheimnisvollen Pop, der in ihrem Heimatland schnell als "Mystic-Romantic-Pop" gefeiert wird und kaum zwei Jahren nach der Gründung zu einem Major Deal führt. Das erste Indica-Album "Ikuinen Virta" konnte dann im Sommer 2004 auch schon Platin absahnen.
2007 werden die Mädels vom Nightwish-Songwriter Tuomas Holopainen entdeckt und unterstützt, und noch im selben Jahr dürfen Indica als Vorband von Nightwish in Skandinavien auf Tour gehen. Holopainen produziert auch ihr nächstes Album "Valoissa". Und 2009 geht es dann sogar mit Nightwish auf Europa-Tournee.
Es kommt zusammen, was zusammen gehört: Im Frühjahr 2010 treten Indica beim "Twilight Fan Event" in Berlin auf und entführen die Vampir-Fans in ihren finnischen Nebelwald. Dazu passt auch, dass Indica für Nintendo das Spiel "Witches & Vampires" promoten.
Gleich danach erscheint das fünfte Album "A Way Away", das zugleich ihr erstes englischsprachiges ist - und so sind die Songs auch nicht neu, sondern lediglich ein paar übersetzte, alte Nummern. Ein wenig Popkultur am Rande: Übersetzt wurden die Songs vom US-Schriftsteller und -Dichter Rory Winston, der nicht nur das Stück "Turn Left At Gilgamesh" schrieb, sondern unter anderem auch in den 80ern für die berühmte US-Comedy-Show "Saturday Night Live" arbeitete.
Mehr Infos und Tourdaten zu Indica findet ihr im Indica-Fanclub, sowie im Indica-Fanforum.