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Whitney Houston, auch bekannt unter dem Spitznamen „The Voice“, ist eine ambitionierte R&B-, Soul- und Popsängerin, die nebenbei auch modelte. Sie schauspielert und ist gleichzeitig Filmproduzentin. Mit über 170 Millionen verkauften Platten, über 200 Gold-, Platin-, Silber- und Diamantschallplatten, sowie sechs Grammys ist das Multitalent eine der erfolgreichsten Künstlerinnen aller Zeiten.
Erfolg von Anfang an: Ihre Karriere begann 1977 mit zarten 14 Jahren. So war sie die Soulstimme der Michael Zager Band und sang auch im Background von Chaka Khan. Außerdem war die Künstlerin auf zahlreichen Nachtclub-Gigs mit ihrer Mutter, Cissy Houston, unterwegs. Für Whitney selbst gab es in ihren Anfängen zwei Schlüsselmomente: Einen Solo-Auftritt in ihrer Heimatkirche in Newark und einen Gastauftritt im berühmten New Yorker Town Hall Theatre während eines Konzertes ihrer Mutter.
Im Jahr 1983 unterzeichnete die Pop-Diva ihren Plattenvertrag bei Arista Records, der Firma ihres Entdeckers, Clive Davis. Ihr Debütalbum namens Whitney Houston erschien erst 1985, schlug aber auf dem amerikanischen Markt ein wie eine Bombe. Jedoch auch in Deutschland, Österreich und in UK war sie erfolgreich.
Ihr zweites Album namens Whitney übertraf den Erfolg des ersten Albums noch und erhielt mit sieben Nummer Eins Singles einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde. 1988 durfte die Künstlerin den offiziellen Titelsong der Olympischen Spiele in Seoul, One Moment In Time, singen.
Im Jahr 1992 spielte sie an der Seite von Kevin Costner die weibliche Hauptrolle im Film Bodyguard. Die Single I Will Always Love You aus dem Soundtrack des Films blieb 14 Wochen lang an der Spitze der US-Charts. Außerdem erschien 1995 der Film Waiting To Exhale, 1996 Rendezvous mit einem Engel und 1997 Cinderella.
Auch ihre Musikvideos zeichnen sich durch schauspielerische Qualität aus. So enthalten Whitney Houstons Videos neben der performenden Sängerin meist auch kleine Stories. Typisch für Houstons Musikvideos durch die Jahrzehnte hindurch ist die Liebe für Ästhetik und Romantik. Ein Beispiel dafür ist das Video zum Song Where Do Broken Hearts Go. Einige Musikvideos bestehen hingegen aus Ausschnitten ihrer Filme. Auf diese Weise sind sämtliche Videos zu den Singles des Bodyguard-Soundtracks produziert. Eine Ausnahme bildet das Houston Musikvideo zu One Moment In Time, das aus echten Videoausschnitten der Olympia-Sieger zusammengeschnitten wurde.
Seit 2000 ist es stiller um die Pop-Queen geworden. Zwar veröffentlichte sie weiterhin Alben, konnte aber an den Erfolg der 80er und 90er nicht anknüpfen. Im Jahr 2009 gab die Sängerin der Talkmasterin Oprah Winfrey ein mehrstündiges Interview, in dem sie ausführlich über ihre überwundene Drogensucht und ihre geschiedene Ehe sprach. Erst danach stieg das Album I Look To You auf Platz Eins der Charts in den USA und Kanada.
Am 11. Februar wurde Whitney Houston tot in einem Hotelzimmer in Beverly Hills aufgefunden, in das sie anlässlich der Grammy-Verleihung eingecheckt hatte. Sie wurde nur 48 Jahre alt.
Posthum, im Sommer 2012, erschien die Single Celebrate. Das Duett mit Jordin Sparks wurde während der Dreharbeiten zu Sparkle aufgenommen. Whitney Houston ist in dem Spielfilm, der im August 2012 in die Kinos kommen soll, mit einer Nebenrolle zu sehen.