Hinweis!!!
Deine Anmeldedaten sind falsch, bitte versuche es noch einmal, oder lass sie dir zuschicken.
Hinweis!!!
Deine Anmeldedaten sind falsch, bitte versuche es noch einmal, oder lass sie dir zuschicken.

Menschenrechte, Gerechtigkeit und Freiheit sind seit 50 Jahren die leitenden Grundsätze der weltweit aktiven Menschenrechtsorganisation Amnesty International. 1961 in London inspirierte ein Zeitungsartikel den jungen Rechtsanwalt Peter Benenson zur Gründung von Amnesty International. Seinerzeit rief er Leser der britischen Zeitung The Observer in seinem Artikel The Forgotten Prisoner dazu auf, sich für die Freilassung ungerecht inhaftierter Menschen einzusetzen. Anschließend markierte eine Aktion unter dem Motto Appeal for Amnesty, 1961, die eine Reaktion auf einen von Benenson verfassten Artikel war, den Beginn der heute unter Amnesty International agierenden Organisation. Bereits zwei Monate nach der Gründung in London entstand eine Sektion in Deutschland, die in Köln ihren Ursprung fand.
Ziel von Amnesty International ist es, Menschenrechte, Gerechtigkeit und das Wohl der Menschen rund um den Globus zu sichern. Die Mittel dazu sind so klar wie ihre Ziele: Respekt, Gesundheit, Entwaffnung, Schutz und Rechte. Derzeit sind unter dieser gemeinsamen Absicht mehr als 3 Millionen Menschen in 150 Staaten bei Amnesty International weltweit aktiv. Kontinuierliche Menschenrechtsarbeit wird dabei in 58 Staaten gewährleistet. Peter Benenson ging als erster Generalsekretär der Menschenrechtsorganisation in die Weltgeschichte ein.
Amnesty International wird in dem Streben nach globaler Gerechtigkeit von Prominenten und Stars tatkräftig unterstützt. Am Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2010 fanden in diesem Sinne Künstler wie System Of A Down Frontman Serj Tankian, The Cure und die Black Eyed Peas unter dem Musikprojekt Make Some Noise zusammen, bei dem einzelne Coverversionen bekannter Songs von Beatle-Mitglied John Lennon zustande kamen.
Zum 50. Jubiläum der Menschenrechtsorganisation feiert Amnesty International mit einer eigenen Hymne an den Frieden und die Freiheit. Für ihren Toast To Freedom fanden sich 50 internationale Sänger und Größen der Musikbranche hinter dem Mikro und Mischpult zusammen, um das Geburtstagslied zu kreieren. Unter den Künstlern verliehen unter anderem Reggae-Sänger Gentleman, Max Buskohl, Carl Carlton, Rosanna Cash und Moses Mo dem Lied ihre Stimmen. Nicht umsonst wählten die Produzente den 3. Mai, der Internationale Tag der Pressefreiheit, als das Veröffentlichungsdatum des Toast To Freedom. Er erinnert an die Gründungsgeschichte von Amnesty International, die mit zwei jungen Menschen begann, die wegen eines Toasts inhaftiert wurden und Peter Benenson zu seinem Kampf für die Menschenrechte inspirierten.