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Kaum ein Rapper sorgt für so viele Kontroversen wie Eminem. Seit Mitte der 90er Jahre ist er im Hip-Hop Geschäft unterwegs und wohl der erste Weiße, der beachtlich große Erfolge in diesem Genre feiert. Angefangen hat alles auf der Straße, wo sich der jugendliche Marshall Mathers noch unter dem Pseudonym M&M, auf Rap-Wettbewerben einen Namen machte. Schnell wurde Paul Rosenberg auf ihn aufmerksam und produzierte Eminems erste Platte Infinite. Von da an sollte es noch dauern, bis Eminem Charterfolge feierte. Als die Single My Name Is auf dem Markt erschien, war klar dass der Rüpel-Rapper mit der großen Schnauze und den ausgefallenen Musikvideos so schnell nicht mehr in Vergessenheit geraten würde.
Neben seinen Alben macht Eminem allerdings auch öfter mal mit seinem Privatleben Schlagzeilen. Da läuft seit frühster Kindheit vieles schief. Sei es die Drogensucht und die Misshandlungen durch seine Mutter, oder die schwierige Beziehung zur Jugendfreundin und Mutter seiner Tochter, Kim Scott, die Eminem gerne einmal in seinen Songs verunglimpft. Auch seine Musikvideos sind nichts für schwache Nerven. Rollen, wie die des besessenen Fans Stan im gleichnamigen Song, scheinen Eminem wie auf die Haut geschneidert zu sein. Von Zeit zu Zeit sind es auch seine weiblichen Musiker-Kolleginnen, mit denen er in seinen Videos abrechnet.
Eminem im Kino: Dass in Eminem mehr steckt als gepfefferte Texte und dass diese nicht von ungefähr kommen, beweist Slim Shady in seinem Kinofilm 8 Mile. Der Film feierte im Kino und als Video und DVD weltweit Erfolge.