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Am 22. Dezember 1984 erblickte Jonas Erik Altberg in Halmstad, Schweden das Licht der Welt. Später sollte der schwedische Musiker und DJ unter dem Pseudonym Basshunter bekannt werden.
In seiner Jugend begann Basshunter mit Hilfe seines PCs elektronische Musik zu kreieren, welche er selbst dem Genre des Eurodance zuordnet. Seine ersten beiden Alben verbreitete er über seine Website im Internet und versuchte so einen gewissen Bekanntheitsgrad zu erlangen. Das erste Album The Old Shit veröffentlichte Basshunter 1999 auf seiner Website, erreichte aber nicht die gewollte Aufmerksamkeit. Ganze fünf Jahre dauerte die Produktion des zweiten Album The Bassmachine, bevor er dieses 2004 ebenfalls auf seiner Website veröffentlichte.
Obwohl Basshunter den Song Boten Anna 2004 als Single veröffentlichte, wurde das Lied in Deutschland vor allem durch Links auf Basshunters Website unter Computernutzern bekannt. Der Song handelt von einem persönlichen Erlebnis Basshunters, als dieser hinter einem Chatter mit dem Spitznamen Anna einen Bot vermutet, der sämtliche Spammer kickt, jedoch in Wahrheit ein echtes weibliches Wesen ist. Der Text des Songs lässt gewisse Wortspiele zu, da das Wort Bot sehr ähnlich zu dem schwedischen Wort båt ist, was Boot bedeutet. Basshunter scheint sich dessen absolut bewusst zu sein, da er im Musikvideo zu Boten Anna mit einem Tretboot einen Kanal entlang schippert und damit die Missverständnisse noch nährt.
Zahlreiche Videos machen Basshunters Debüt zum Kassenschlager: Zu Boten Anna existieren zahlreiche Coverversionen mit passenden Musikvideos, welche ebenfalls die Einladung zum Wortspiel annehmen. Der Song kennt keine Ländergrenzen und wurde von den Niederlanden bis nach Israel aufgenommen und in eigener Landessprache wiedergegeben. Von solch einem Erfolg konnte Basshunter bis dahin nur träumen.
Schon bald erschien Basshunters drittes Album mit dem Titel LOL, welches sich vor allem mit der internetspezifischen Ausdrucksweise beschäftigt, so handelt das Lied DotA von Spielszenen auf einer Funmap des Spieles Warcraft 3. Erneut denkt Basshunter auch an die Nicht-Schweden und bringt ein englischsprachiges Pendant namens All I Ever Wanted heraus, zu dem auch ein Musikvideo existiert.
Der smarte Schwede schwimmt auf der Erfolgswelle: Bis 2011 veröffentlichte Basshunter insgesamt fünf Studioalben, von denen sich die letzten drei alle in den Charts platzieren konnten. Basshunter weiß auch um die Wirkung seiner Person und zeigt sich gerne in Videos von seiner besten Seite, was vor allem seiner weiblichen Fangemeinde gefällt. Neben Videos von Liveauftritten erzählt Basshunter auch gerne die Geschichte eines Liedes, wie zum Beispiel in den Musikvideos zu Saturday oder im Video zu I Miss You. Zurzeit ist es um Basshunter recht still geworden. Hoffen wir, dass er an einem neuen Kracher samt Video feilt, der schon bald die Dancefloors und Musikvideo-Seiten beben lässt.