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Sie ist die Mutter aller Boybands und hat weltweit mittlerweile fast den gleichen Bekanntheitsgrad wie die Beatles.
Anfang der 90er auf unterschiedlichen Wegen gecastet, machten sich der talentierte Gary Barlow, Mädchenschwarm Mark Owen, der coole Howard Donald, der rebellische Jason Orange und Entertainer Robbie Williams auf, um Musikgeschichte zu schreiben. Was dann passierte, hat keiner ahnen können: Bei einer ganzen Generation brach ein regelrechtes Take That Fieber aus. Touren waren innerhalb weniger Minuten ausverkauft, Alben und Singles gingen weg wie heiße Semmeln. Songs wie Babe, Sure, Back for Good oder Never Forget feierten Mega-Erfolge. 1995 fing es dann an zu kriseln.
Der 17. Juli 1995 war in so manchem Kinderzimmer der wohl schwärzeste Tag eines Teenie-Lebens: Robbie Williams gab seinen Ausstieg bei Take That bekannt. Nach und nach zerfiel auch der Zusammenhalt der verbliebenen vier Mitglieder. 1996 gab die Band ihre Trennung offiziell bekannt. Eine Massenhysterie konnte nicht verhindert werden und Fans auf der ganzen Welt trafen sich, um gemeinsam vor dem Fernseher bei den Musikvideos Rotz und Wasser zu heulen. Was aber machte Take That so unglaublich populär?
2006 geschah das Unerwartete: Die Band feierte ihre Reunion und schaffte es tatsächlich, an alte Erfolge anzuknüpfen. Auch Robbie Williams, der sich während seiner erfolgreichen Solo-Karriere in zahlreichen Skandal-Musikvideos zum Bad Boy stilisiert hatte, war ab 2010 wieder im Boot. In der im Herbst 2010 veröffentlichten Single The Flood war Williams erstmals wieder seit seiner Rückkehr zur Band zusammen mit Gary Barlow als Lead-Sänger zu hören.
Back For Good - die Take That Tour 2011: Nach über 15 Jahren gehen Take That wieder gemeinsam auf Tour und lassen Erinnerungen an die Teenagerzeit aufkommen.