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Die britische Band Oasis machte ihre ersten musikalischen Gehversuche unter einem anderen Namen, und zunächst wirkten auch nicht die Bandmitglieder mit, die man heute unter dem Namen Oasis kennt. Der ursprüngliche Name der Band war The Rain und erst 1991, als Liam Gallagher dazu stieß, gab sich die Band den heute bekannten Namen Oasis. Sein Bruder Noel, der seit 1988 als Roadie für die Rockband Inspiral Carpets arbeitete, gesellte sich kurz danach hinzu unter der Voraussetzung, Bandchef und alleiniger Komponist zu werden.
Anfänglich tourten die Musiker durch kleinere Clubs, bis sie 1993 einen Vertrag von Creation Records erhielten. Bereits die ersten beiden Stücke waren von Erfolg gekrönt. Supersonic und Shakermaker schafften es Anfang des Jahres 1994 in die Charts, wobei das Musikvideo zu Shakermaker nur knapp die Top 10 verfehlte.
Das erste Album Definitely Maybe schoß direkt auf Platz Eins der Album Charts und war eines der meist verkauften Debütalben überhaupt. Die Videos der Band wurden vom Publikum mit großer Nachfrage aufgenommen. Von Helter Skelter, einem von Sony neu gegründeten Label, erhielten sie einen Vertrag für fünf Alben.
(What's The Story) Morning Glory, das zweite Album aus dem Jahre 1995, wurde ein absoluter Verkaufsschlager. Bekannte Singles und Videos aus dem Album waren Wonderwall, Dont Look Back in Anger und der Nummer Eins Hit Some Might Say. Sogar in den USA konnte die Band gute Erfolge verbuchen. Der internationale Durchbruch war geschafft. 1996 nahmen Oasis ein Video für MTV Unplugged auf, mit Noel Gallagher als Hauptsänger.
Das dritte Album, Be Here Now, das am 21.08.1997 veröffentlicht wurde, war schneller vergriffen als bisher jedes dagewesene Album in Großbritannien. Die Musikvideos zu dem Album wurden auf allen Sendern mehrfach am Tag gespielt.
Auf dem vierten Album, Standing On The Shoulder Of Giants (2000), befand sich zum ersten Mal ein Lied von Liam Gallagher, Little James. Videos und Songs wurden vom Publikum zwar gut angenommen, im Vergleich zu den vorhergehenden Alben jedoch schafften es weder das Album, noch das Musikvideo Go Let It Out, an den vorherigen gigantischen Erfolg anzuknüpfen. Das fünfte Studioalbum Heathen Chemistry war dank Singles wie The Hindu Times, Stop Crying Your Heart Out, Little By Little oder Songbird und den dazugehörigen Videos weitaus erfolgreicher.
Drei Jahre später, 2005, erschien ihr sechstes und vorletztes Album Dont Believe The Truth. Weltweit schnellte es an die Spitze der Charts, verschwand aber auch ebenso schnell wieder aus den Hitlisten. Dig Out Your Soul (2008) ist das letzte Oasis Studioalbum. Es wurde fünf Millionen Mal verkauft und auf der MySpace-Bandseite präsentiert.