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Viele verbinden die gebürtige Erfurterin Yvonne Catterfeld untrennbar mit ihrer Rolle der Julia Blum aus der Seifenoper Gute Zeiten, Schlechte Zeiten (GZSZ). Ihr Traum war es jedoch nicht immer, Seifenoper-Star zu werden. Die Sängerin, Schauspielerin und Moderatorin wurde 1979 in der ehemaligen DDR geboren. Mit 15 fing sie mit Tanz- und Gesangsunterricht an, Klavier und Gitarre lernte sie dazu. Nach dem Abi ging sie nach Leipzig, um an der Leipziger Musikhochschule zu studieren. Während dieser Zeit war Catterfeld die Stimme der Band Jamtonic und veröffentlichte ihre ersten Lieder unter den Künstlernamen KIV.
Von 2001 bis 2005 war sie als Julia Blum bei RTL zu sehen und nutzte, wie ihre GZSZ-Kollegin Jeanette Biedermann, die populäre Seifen-Oper als Sprungbrett für ihre musikalische Karriere.
2003 erschien ihr Album Meine Welt, produziert von Pop-Titan Dieter Bohlen, und obwohl sie vorher drei Singles des Albums veröffentlicht hatte, war es erst der Titel Für Dich, der ihr den Durchbruch brachte. Catterfeld sang Für Dich zum ersten Mal in einer GZSZ-Folge und holte sich auf Anhieb die Nummer Eins der deutschen Single- und Video-Charts. Das Album bekam Platin in Deutschland, sowie Gold in Österreich und in der Schweiz.
Aus dem Album Farben Meiner Welt (2004) wurde die Single Du Hast Mein Herz Gebrochen erfolgreich ausgekoppelt und ein Musikvideo dazu produziert. Im März 2004 gewann Catterfeld den Echo in der Kategorie Künstlerin National Rock/Pop. Ein Jahr später agierte sie als Moderation der Gala.
2005 wurde das soulige Album Unterwegs veröffentlicht und erreichte ebenfalls die Spitze der Alben-Charts. Glaub An Mich und Eine Welt Ohne Dich wurden ausgekoppelt und mit Videos auf Musikvideo Sendern unterstützt.
Ihr nächstes Album Aura (2006) verkaufte sich schleppend und konnte die Top Ten nur für kurze Zeit erreichen. Im Musikvideo der Single Erinner' Mich Dich Zu Vergessen kann man eine reifere Catterfeld bewundern, die in schwarz-weiß ihre Ballade gefühlsvoll inszeniert. Das Video zum poppigen Song Die Zeit Ist Reif wurde dagegen im Retro-Look gedreht.
Das Album Blau Im Blau wurde mit einer kleinen Band aufgenommen und in März 2010 veröffentlicht. Die gleichnamige Single erreichte Platz 52 der deutschen Singlecharts. Das dazugehörige Video wurde kunstvoll gedreht und der Natur gewidmet.