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Die amerikanische Alternative Rock-Band Weezer wurde 1992 von den Mitgliedern Rivers Cuomo (Gesang, Gitarre), Brian Bell (Gitarre, Keyboard), Scott Shriner (Bass, Keyboard) und Patrick Wilson (Schlagzeug) in Los Angeles gegründet. Ihr Musikstil wird in der Regel dem College Rock und dem durch die Sixties inspirierten Powerpop zugeschrieben. Bekannt wurde die Band durch den Ohrwurm Buddy Holly, zu dem von Spike Jonze ein Musikvideo im Stil der TV-Serie Happy Days produziert wurde.
Ihr erstes Album namens Weezer ist unter Fans auch als The Blue Album bekannt. Das zweite Album Pinkerton war weniger erfolgreich, was zu einer dreijährigen Schaffenspause (1997 - 2000) der Band führte. 2000 kam die Band wieder zusammen, diesmal mit dem neuen Schlagzeuger Mikey Welsh, welcher jedoch später durch Scott Shriner ersetzt wurde. Das folgende Album, das ebenfalls Weezer genannt wurde (The Green Album) enthielt die Hits Island In The Sun, Hash Pipe und Photograph, und verhalf der Band erneut zu Popularität. Zum Song Island in the Sun existieren zwei Musikvideo Versionen: Im ersten Musikvideo spielt die Band auf dem Empfang einer mexikanischen Hochzeit. Im zweiten Video, dem populäreren von beiden, sieht man die Band, wie sie mit Tieren wie Katzen, Hundewelpen, Schimpansen, Bären- und Löwenbabies spielen.
Das vierte Album Maladroit (2002) konnte nicht an den Erfolg der beiden Weezer Alben anknüpfen. Der Song Dope Nose schaffte es lediglich auf Platz Acht der US Modern Rock Charts. Das Musikvideo zu Dope Nose ist eher unspektakulär gehalten und zeigt Weezer beim Performen mit posenden Rockern. Das fünfte Album Make Believe (2005) wurde wieder ein Erfolg durch die Single Beverly Hills. Dieser Song war auch der erste der Band, der Nummer Eins in den Billboard Charts wurde. Das Musikvideo der Single We Are All On Drugs wurde zum Airplay von MTV abgelehnt, weshalb die Band den Titel in We Are All In Love änderte. Es folgten drei weitere Studioalben plus Musikvideos zu diversen Singles: Weezer (The Red Album) im Jahre 2008, Raditude (2009) sowie Hurley (2010). Mit Death to False Metal veröffentlichten sie 2010 auch eine Compilation bisher unveröffentlichter Songs der Band. Bei dem unglaublichen Tempo, das Weezer bei der Produktion neuer Songs und Alben vorlegen, dürfen die Fans gespannt sein, was sie in der Zukunft erwarten wird.