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Die Band The Black Eyed Peas wurde 1989 zunächst unter dem Namen Atban Klann von Apl.de.ap, Will.i.am und Dante Santiago gegründet. Der erste Plattenvertrag bei Ruthless Records blieb ohne Erfolg und das erste zusammen im Studio erarbeitete Album wurde nie veröffentlicht - von Musikvideos ganz zu schweigen.
Als 1995 Eazy-E, der Chef des Labels Ruthless Records, an seiner AIDS-Erkrankung verstarb, veränderte sich auch die Band. Dante Santiago verließ die Gruppe und wurde von Jamie Gomez (später bekannt als Taboo) ersetzt. Kim Hill kam als erste weibliche Interpretin neu hinzu und aus Atban Klann wurde The Black Eyed Peas.
Anfangs waren The Black Eyed Peas als reine Live-Band rund um Los Angeles unterwegs. Natürlich waren Videos im Budget der Band damals noch nicht drin. 1997 unterzeichneten sie ihren zweiten Plattenvertrag bei Interscope Records. Mit Behind The Front wurde 1998 ihr Debütalbum veröffentlicht, welches aber wieder nur mäßigen Erfolg erreichte, jedoch auch für seinen alternativ Hip-Hop-ähnlichen Stil gelobt wurde. Erste finanzielle Erfolge erreichte die Band mit ihrem 2000 veröffentlichten Album Bridging The Gap.
2003 wurde Kim Hill, welche die Band inzwischen verlassen hatte, durch die Sängerin Stacy Ann Ferguson alias Fergie ersetzt. Im gleichen Jahr wurde das dritte Album Elephunk veröffentlicht, das mehr als sieben Millionen Mal verkauft wurde. Zu diesem Album produzierten die Black Eyed Peas auch mehrere erfolgreiche Videos.
Den lang ersehnten Durchbruch erreichten The Black Eyed Peas jedoch erst 2005 mit ihrem vierten Album Monkey Business, welches über zehn Millionen Mal verkauft wurde.
Auch das 2009 erschienen fünfte Album The E.N.D. konnte an den Erfolg von Monkey Business anknüpfen. Singles wie Boom Boom Pow, Gotta Feeling und Meet Me Halfway bescherten der Band in Europa und den USA hohe Chartplatzierungen und sogar Platz Eins in Großbritannien und Deutschland. Die Musikvideos zu den Hits der Black Eyed Peas wurden im Internet unzählige Male gestreamt.
Auch wenn Musikkritiker den Karriereverlauf der Black Eyed Peas eher negativ bewerten, sprechen die erhaltenen Auszeichnungen eine andere Sprache: Unter anderem gewannen The Black Eyed Peas sechs Grammys, darunter einen für das beste Kurz-Musikvideo für Boom Boom Pow. Das Video zu My Humps wurde mit dem MTV Video Music Award ausgezeichnet. Weiterhin gewannen sie u.a. drei Bravo Ottos und drei Titel beim World Music Award.