Hinweis!!!
Deine Anmeldedaten sind falsch, bitte versuche es noch einmal, oder lass sie dir zuschicken.
Hinweis!!!
Deine Anmeldedaten sind falsch, bitte versuche es noch einmal, oder lass sie dir zuschicken.
Die Guano Apes - also eine Affenbande, die auf Pflanzendünger abfährt - sind eine 1990 gegründete, mittlerweile vierköpfige Rockgruppe aus Göttingen in Niedersachsen.
Die Band, die von Henning Rümenapp (Gitarre), Dennis Poschwatta (Schlagzeug) und Stefan Ude (Bass) gegründet wurde, und zu der 1994 die Sängerin Sandra Nasic hinzustieß, benötigte einen langen Anlauf, um dann richtig durchzustarten. 1996 konnte der von Radio FFN und VIVA gestiftete Nachwuchswettbewerb Local Heroes gewonnen werden. Das Preisgeld finanzierte die Aufnahmen zum ersten Studioalbum Proud Like a God (1997). Die beiden Single-Auskopplungen Open Your Eyes und Lords of the Boards wurden sogleich zu Hits, zu den Erkennungshymnen der noch jungen Band. Dabei war Lords of the Boards eine Auftragskomposition zu den damaligen Snowboard-Weltmeisterschaften. Das erklärt auch die Selbstironie, die die Bandmitglieder im Video zum Song an den Tag legen. Nichtsdestoweniger wurde das Guano Apes Video zu Lords of the Boards 1998 mit dem Echo für das beste Musikvideo ausgezeichnet. Fortan tourten die Guano Apes sowohl national als auch international mit beachtlichem Erfolg.
Mit Don't Give Me Names erblickte im Jahr 2000 das zweite Studioalbum der Apes das Licht der Welt. Selbstbewusst coverte die Rockband einen Hit der Münsteraner Alphaville aus dem Jahre 1984: Big in Japan als erste Single-Auskopplung, zog das Album auf Platz Eins der deutschen Charts, und die Guano Apes tourten als Vorband von Creed durch die USA.
You Can't Stop Me eröffnete 2003 das dritte Studioalbum Walking On a Thin Line. Unaufhaltsam waren die Guano Apes bis dahin getourt. Nun zeigte das Musikvideo zur Single die Band an einem Ort, an dem sie eigentlich fehl am Platze waren. Der Regisseur, der auch die Guano Apes Videos zu den zwei folgenden Singles Pretty in Scarlet und Quietly drehte, inszenierte die Rocker in einem Zirkus.
Die Band stoppte sich schließlich selbst. 2006 kam die Auflösung der Guano Apes, doch die Trennung sollte nur drei Jahre andauern. Im April 2011 wurde das vierte Studioalbum veröffentlicht und im Musikvideo zur ersten Single Oh What a Night spielen die Apes auch wieder dort, wo Rockgruppen spielen: Auf dem Dach eines Hochhauses.