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Far East Movement
Far East Movement ist eine Electro-Hop Gruppe aus L.A., deren ungewöhnlicher Name auf die asiatische Abstammung der vier Mitglieder Kev Nish, Prohgress, J-Splif und DJ Virman zurückzuführen ist. Nach der Gründung im Jahre 2003, den Veröffentlichungen des Debütalbums Folk sowie seines Nachfolgers Animal, erreichte die Band 2010 mit dem Album Free Wired ihren ersten kommerziellen Erfolg.
Nachdem die Karriere von Far East Movement in Los Angeles und lokalen Clubs begann, wurden sie durch ihren Song Round Round, der es auf den Soundtrack zu The Fast and The Furious: Tokyo Drift schaffte, auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Der endgültige kommerzielle Durchbruch gelang dem Rap-Quartett im Jahr 2010 mit dem Song Like A G6, der bis auf Platz Eins der US-Singlecharts stieg. Somit waren FM die erste amerikanische Band asiatischer Herkunft, die diesen Erfolg in den Staaten verbuchen konnte.
Internationale Größen des Musikgeschäfts wie Snoop Dogg, Keri Hilson und Bruno Mars mischten auf dem erfolgreichen dritten Album Free Wired mit und verhalfen den asiatischen Rappern zum breiten Erfolg. Auch auf ihrem vierten Album Dirty Bass punkten Far East Movement mit einem großen Aufgebot an weltweit gefeierten Musikern und Produzenten. Während die vier Rapper Lil Wayne, LMFAO und Rye Rye auf ihren Tourneen durch Kanada und Europa begleiteten, entstanden Produktionen unter anderem mit The Stereotypes, RedOne, Dallas Austin und Bangladesh. Das Album vermischt Hip Hop mit dem Bass aus dem L.A. der 80er und tanzbaren Pop-Elementen. Das Musikvideo zur ersten Singleauskopplung Live My Life entstand in Amsterdam unter Regie von Redfoo (LMFAO), der mit diesem Clip sein Regiedebüt feierte.
Justin Bieber mischt mit
Live My Life ist eine Co-Produktion von FM mit Teenie-Star Justin Bieber. Dirty Bass enthält darüber hinaus Tracks wie Candy featuring Pitbull, das zusätzlich auf dem Soundtrack zum Kinofilm Project X enthalten ist. Far East Movement etablierte sich schon unlängst sowohl in der Electro- als auch Hip Hop-Szene und überrascht gerne mit Genre übergreifenden Gastmusikern wie dem deutschen Tokio Hotel Frontmann Bill Kaulitz, der dem Lied If I Die Tomorrow seine Stimme lieh.